Rezension

[Rezension] Starsight – Bis zum Ende der Galaxie

MEINE REZENSION KANN SPOILER ENTHALTEN, DA ES SICH HIERBEI UM EINE REIHE HANDELT

Infos
Werbung | Rezensionsexemplar

Preis: € 16,99 [D] | Seiten: 512 | Reihe?: Claim the Stars (2) | Genre: Science Fiction
Alter: ab 16 Jahren | Übersetzung: Oliver Plaschka | Format: Taschenbuch | Verlag: Droemer Knaur |
ISBN: 978-3-426-52687-3 | ET: 01.03.2022

Dieses Buch wurde mir vom Droemer Knaur Verlag kostenlos als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt. Daher ist meine Rezension Werbung für den Verlag, den Autor und das Buch selbst.

Inhaltsangabe

»Starsight« ist der 2. Teil von Brandon Sandersons abenteuerlichem Science-Fiction-Epos um eine furchtlose junge Heldin, die lernen muss, über ihren Planeten hinauszuschauen.

Ihr ganzes Leben lang hat die junge Spensa davon geträumt, als Raumschiff-Pilotin ihre Heimatwelt gegen die übermächtigen Krell zu verteidigen. Doch als sie endlich am Ziel ist, warten zwischen den Sternen nur bittere Wahrheiten: Alles, was über Spensas Vater behauptet wird, stimmt – er war ein Feigling und ein Verräter, der sein eigenes Team angegriffen hat! Dafür ist alles, was man Spensa über den Krieg erzählt hat, eine Lüge …
Seit sie die Sterne gehört hat, weiß Spensa nicht mehr, was sie glauben darf. Aber eines weiß sie mit Sicherheit: Wenn sie bis ans Ende der Galaxie reisen muss, um die Menschheit zu retten, dann wird sie genau das tun!

Bestseller-Autor Brandon Sanderson hat mit Spensa eine rebellische junge Science-Fiction-Heldin geschaffen, der man auf ihrer Suche nach Wahrheit nur zu gern bis ans Ende der Galaxie folgt.

Der 1. Teil von Brandon Sandersons filmreifem Science-Fiction Abenteuer ist auf Deutsch unter dem Titel »Skyward – Der Ruf der Sterne« erschienen.

Der Anfang

Mit vollem Schub und flammendemTriebwerk raste ich durch ein Chaos von Destruktorfeuer und Explosionen

Mein Leseindruck

“Starsight – Bis zum Ende der Galaxie” ist der zweite Band der “Claim the Stars” Reihe von Brandon Sanderson und erschien Anfang Februar 2022 im Droemer Knaur Verlag. Die Pilotin Spensa wird auf eine geheimnisvolle Mission geschickt. Sie soll Informationen bekommen, die hinter der Antriebstechnologie des Feindes steckt.

Nachdem Detritus, dem Planeten, wo Spensa, ihre Familie und ihre Crew lebt, wieder angegriffen wird von den Krell, taucht plötzlich auch ein weiteres Schiff auf dem Kampffeld auf, welches man nicht so genau indentifizieren kann, denn es gehört weder zu den Krells noch zu den Menschen dieses Planeten. Nach Absturz dieses Schiffes bekommt Spensa von deren  Pilotin Alanik Koordinaten zugeteilt von einem anderen Planeten namens Starsight, wo sich Spensa sofort hinbegebt und Alantiks Platz einnimmt, um ganz wichtige Informationen zu erhalten damit die Menschen von Detritus fliehen können.

Ich habe sehr sehr lange überlegt, ob ich diesen Monat noch ein weiteres Buch lesen und gleichzeitig hören möchte oder nicht und ich entschied mich dazu, dass es genau dieses Buch hier über dass ich diese Rezension schreibe, sein wird. Das spannende Ende von dem ersten Band “Skyward” ließ noch sehr sehr viele Fragen offen und deshalb wollte ich herausfinden, was es noch mit allem auf sich hat. Ich fand sofort wieder in die Geschichte rein, da der zweite Band direkt an die Ereignisse des ersten Teils anknüpft. Die kleinen Erinnerungshilfen im Text selber haben dazu geführt, dass sie den Einstieg ins Buch etwas erleichtern und es geht recht spannend weiter. Das Buch selbst lässt sich sehr gut lesen und packt einen sofort wieder, sodass man einfach nicht aufhören kann. Das Wissen, welches ich über Detritus bisher bekam, wird hier stark erweitert. Ich lerne mehr über die unterschiedlichen Spezies kennen mit deren Bräuchen und Normen, die Regelung des Universums, die Gefahren, die zu bewältigen sind und die verbotenen Technologien, kennen. Die ganzen Konflikte, die ich bereits im ersten Teil kennenlernen konnte, nehmen hier ein ganz neues Level auf und entwickeln sich immer weiter. Ich denke auch und das ist meine persönliche Empfindung davon, dass der Schluss etwas offen lässt und dazu führt, dass es einen dritten Band geben könnte.

Spensa ist in diesem ganzen Chaos als Spionin unterwegs auf Starsight und ihre Unerfahrenheit was ihre verborgenen Kräfte angeht, sorgt dafür, dass sie hin und wieder die Hilfe von M-Bot, ihrem Raumschiff mit künstlicher Intelligenz, braucht. Noch dazu begleitet sie Schreckschneck, den man bereits schon im ersten Teil kennenlernen konnte.

Die Geschichte wird zum größten Teil aus der Sicht von Spensa erzählt. Ich wunderte mich wirklich, dass sie nicht mit allem aufgeflogen ist, denn ihr eigenes Verhalten muss vielen Bewohnern doch schon recht komisch und seltsam rübergekommen sein. Doch sie schafft es trotz allem dort Freunde zu finden. Das Aussehen der unterschiedlichen Spezies hat etwas ganz besonderes an sich, doch das solltet ihr selber rausfinden, indem ihr euch das Buch holt und liest. Ein kleiner Teil wird auch noch aus der Sicht von Jorgen erzählt, denn man muss ja auch die Geschehnisse auf Detritus verfolgen und dort passiert eine Entwicklung, die man wahrscheinlich erst im dritten Teil dieser Reihe erfahren und spannend sein wird.

Der Autor Brandon Sanderson hat mit dieser Reihe eine Version einer Zukunft erschaffen, wie sie sein könnte und die einen wirklich in seinen Bann ziehen kann. Diese komplexe Welt bietet soviel Aussergewöhnliches und hätte meiner Meinung nach das Potenzial für noch weitere Geschichten daraus. Die Übersichtlichkeit der Charaktere, die hierin vorkommen ist durch ein Personenverzeichnis beschrieben. Die meisten Kämpfe finden in Weltraum statt und die vielen verschiedenen Flugmanöver, die hier vorkommen sind detailliert aufgeführt.

Mein Fazit

Starsight konnte mich auch, wie der Vorgänger im Ganzen sehr stark überzeugen und konnte meine ganzen Fragen, die offen waren nach Beenden des ersten Teils, sehr gut beantworten. Es ist ein absolut spannendes Leseerlebnis für mich gewesen und ich würde mich über einen dritten Teil dieser Reihe sehr freuen.

©

Cover: Droemer Knaur
Grafiken / Bewertungssystem: Photoshop, Bettina Bellmann
Signatur: Photoshop, Bettina Bellmann