Rezension

[Rezension] Winter Dreams (2) Like fire we burn

Werbung | Rezensionsexemplar

Infos

Preis: € 12,00 [D]
Seiten: 512
Reihe?: Winter Dreams (2)
Genre: Liebesroman
Alter: ab 14 Jahren
Übersetzung: ——–
Format: Taschenbuch
Verlag: Penguin
ISBN: 978-3-328-10772-9
ET: 10.01.2021

Neugierig?:Leseprobe
Kaufen?: Thalia Amazon Verlag

Dieses Buch wurde mir vom Bloggerportal kostenlos als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt. Daher ist meine Rezension Werbung für den Verlag, die Autorin und das Buch selbst.

Inhaltsangabe

Zwei Jahre und zweitausend Meilen Abstand zwischen ihnen waren nicht genug. Als Aria nach Aspen zurückkehrt, um das Bed & Breakfast ihrer kranken Mutter zu leiten, rechnet sie nicht mit der Wucht ihrer wieder aufflammenden Gefühle: Noch immer empfindet sie etwas für Wyatt, den charismatischen Eishockeyspieler, der sie damals so tief verletzt hat. Sie hat sich jedoch geschworen, ihm nicht mehr zu nahe zu kommen – was sich als unmöglich erweist, denn Wyatt muss notgedrungen ins B&B einziehen. Aria schöpft Hoffnung, als sie endlich jemand Neuen kennenlernt – und macht Wyatt klar, dass sie nur noch als Freunde Zeit verbringen können. Doch bei einem Ausflug ins verschneite Gebirge sprühen die Funken zwischen ihnen und Wyatt scheint sie mit aller Macht überzeugen zu wollen, dass Freundschaft nie genug sein wird.

Der Anfang

Mein Magen knurrt.

Mein Leseindruck

Für mich stand fest, dass ich, nachdem der erste Band der Winter Dreams Serie beendet war; ich den zweiten Band direkt im Anschluss lese und so war es dann auch. Ich begann sofort zu lesen und fand auch direkt in die Geschichte wieder rein. Mich hat dieses Buch wirklich komplett von den Socken gehauen, da es komplett in die derzeitige Jahreszeit auch irgendwo passt und ich mich einfach nach Aspen wünschte und alles dort selber erlebe. Nur ob dieser zweite Band mich auch so überzeugen konnte wie sein Vorgänger, das erfahrt ihr jetzt:
 
Aria habe ich ja durch Erzählungen von ihrer Mutter und anderen Bewohnern etwas kennenlernen dürfen; doch ein Bild konnte ich mir von ihr noch nicht so machen. Aria empfand ich als Protagonistin mal gut, mal nicht so gut muss ich sagen. Der Vergleich zu Paisley war enorm. Sie wirkte sehr unentschlossen und ihr ständiger Gefühls- und Handlungswechsel stimmte mich etwas anders. Ich bekam keinen so richtigen Zugang zu ihr als Charakter irgendwie. Bei Paisley war das etwas anders und ich erhoffte mir, dass sich das alles noch steigern könnte. Wie sie mit Wyatt teilweise umgegangen ist fand ich nicht so schön. Ich verstehe schon ihre Beweggründe dafür einerseits und ihren inneren Zwiespalt. Nur ich finde, man sollte sich einfach mal anhören, was die andere Seite dazu zu sagen hat, was passiert und das hat sie ja direkt verweigert. Es kamen durchaus Klärungen zwischen den beiden zustande; nur sie machte bestimmte Dinge und somit auch dieselben Fehler immer wieder und das hat mich als Leserin ein wenig frustriert und genervt, aber meine Lesefreude verschwand dadurch natürlich nicht. Wie sie allerdings mit ihrer Mutter umgegangen ist fand ich so herzerweichend und die vielen Erinnerungen aus ihrer Vergangenheit haben immer wieder in ihre trüben Gedanken gefunden.
 
Wyatt hat mich von seinem Wesen her mehr als überrascht, da ich ihn doch komplett anders im ersten Band empfunden habe. Er hat sich sehr toll entwickelt in diesem Band, da er auch noch dazu den etwas heiklere und schwierigere Rolle in dieser Geschichte hatte und in meinen Augen als der totale Aufreißer-Typ galt, so wie ich ihn im ersten Teil kennenlernte, wenn er auf Partys bei Knox war. Aber hier hat er mich wirklich mehr als überrascht, weil er mir zeigte, wie ernst es ihm mit Aria ist und dass sich das alles wieder zum Guten wendet; wie wichtig sie und alles was mit ihr zu tun hat, ist. Wow kann ich da nur zu sagen. Man merkte einfach wie verliebt er in sie ist und sie um jeden Preis zurückhaben will. Es ist sehr hart was er durchmacht, aber weiß, was für einen Fehler er gemacht hat und er kämpft wie ein Löwe und das nicht nur um das Herz von Aria, sondern auch um das Verhältnis und die Liebe zu seiner Schwester Camila. Sie ist ein anderer Mensch seit dem Tod ihrer Eltern und triftet immer mehr ab und entgleitet. Mich hat das alles so mitgerissen und mitgenommen, dass mir sehr oft die Tränen kamen. Dadurch konnte ich aber auch einen Einblick in deren Geschichte bekommen und ich hoffe sehr, dass die Autorin ihr auch ein Buch widmet und man doch noch mehr erfährt über sie und alles darin verbundene.
 
Die Nebencharaktere aus dem ersten Teil fand man auch wieder hier und sie sind mir ja allesamt so ans Herz gewachsen und haben mich auf ganzer Linie überzeugen können. Es gibt schon komische Bewohner dort, die aber das Herz am rechten Flecke haben, auch wenn sie einen mit ihrer schrägen Art immer wieder zum lächeln bringen. Finde es nur ein wenig schade, dass sie diesmal etwas zu kurz gekommen sind. Und dass man Paisley und Knox von Teil 1 mit eingebunden hat wieder fand ich so mega und wie die Entwicklung auch der beiden ist.
 
Die Unstimmigkeiten zwischen Gwen und Aria hat man mehr als gespürt, aber auch diese Entwicklung der beiden empfand ich als gut; hätte mir aber mehr gewünscht, dass die beiden auch mehr eingebracht worden wären oder dass die beiden mehr Punkte gehabt hätten über die sie gesprochen hätten.
 
Der Schreibstil der Autorin ist recht flüssig und locker und diese spezielle Sprache von ihr. Sie bringt eine gewisse Magie was Aspen angeht und es ist sehr schön gewesen wieder in das tolle kleine Städtchen zu reisen mit den Protagonisten und wäre nicht dieses ewige Hin und Her von Aria gewesen, dann wäre es ein 5 Sterne mit Krone Bewertung geworden für mich.

 

Mein Fazit

Der zweite Teil der “Winter Dreams” Reihe von Ayla Dade hat mir etwas besser als der erste Teil gefallen, da ich mit etwas höheren Erwartungen da reinging. Ich empfand Wyatt als stärksten Charakter in diesem Buch und deren Geschichte und er und sein Kampf um Aria hat dafür gesorgt, dass es für mich trotz allem dennoch ein 5 Sterne Buch auch wurde, aber nicht mit Krone. Wenn man auf eine süsse, kleine und winterliche Geschichte im schönen verschneiten Aspen und eine locker-leichte Lektüre haben möchte für zwischendurch, ist dieses Buch auf jeden Fall richtig.

 

©

Cover: Penguin Verlag
Grafiken / Bewertungssystem: Photoshop, Bettina Bellmann
Signatur: Photoshop, Bettina Bellmann

 

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