Bookish Moments

[Rezension] I knew u were trouble

Bettina B. | Sonntag, 1. Juli 2018 | Kommentieren
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Kami Garcia | Ravensburger | Broschur | Einzelband | 14,00 € | 416 Seiten | 29.03.2018 | ISBN: 978-3-473-58483-3

*Rezensionsexemplar*

It’s hard to resist a bad boy who’s a good man

Marco Leone: sexy, tätowiert und ein berüchtigter Bad Boy. Frankie Devereux: reiches Mädchen, aus den Heights. Doch seit sie den Mord an ihrem Freund miterlebt hat, plagen sie schwere Schuldgefühle. Traumatisiert zieht sie zu ihrem Vater, einem Undercover-Cop im übelsten Viertel der Stadt. Dort trifft sie auf Marco – und gegen ihren Willen können die beiden nicht voneinander lassen. Doch Frankies Vater tut alles, um das zu verhindern, denn Marco fährt illegale Autorennen. Nur Frankie sieht hinter Marcos harte Schale. Aber ist sie bereit, für ihre Liebe alles zu riskieren?

Quelle: Ravensburger Verlag

„Fast and the Furious trifft auf Romeo and Juliet“

„I knw u were trouble“ ist der ein Einzelband von Kami Garcia und ein Young Adult Roman, aber keine typische klischeehafte Liebesgeschichte, wie man sie sonst kennt, denn diese hier ist anders! Ich habe dieses Buch vom Ravensburger Verlag kostenlos zum rezensieren zur Verfügung gestellt bekommen und dafür bedanke ich mich recht herzlich! Doch bevor ich euch erzähle wie mir der Inhalt gefallen hat, will ich mich zunächst mal mit dem Äußeren beschäftigen.

Das Cover ist mal etwas anderes als das, was ich so bisher covermäßig gesehen habe und ich finde, dass der Verlag was tolles gezaubert hat. Die Schriftart mit der gelblich glänzenden Schnörkelschrift sticht sehr stark heraus. Das Pärchen darauf sieht sehr verliebt und glücklich aus durch ihre Umarmung.

Die Geschichte fängt fängt in der Vergangenheit an, wo Frankie von der Polizei angehalten wird, weil sie einen komischen Fahrstil hingelegt hatte, der Menschen hätte gefährden können. Nachdem die Polizisten Alkohol feststellten, nehmen sie sie mit aufs Revier, wo sie auf ihre Eltern waren muss. Dort wird eindringlich beschlossen, dass sie zu ihrem Vater ziehen muss. Dort muss sie lernen ihr Leben umzugestalten, da sie nicht mehr in ihr altes Leben zurück kann, da es sie kaputt machen würde. Sie geht auf eine neue Schule, lernt neue Leute kennen, wächst über sich hinaus und beginnt von innen zu heilen. Dort lernt sie auch den gutaussehenden Marco kennen, der das komplette Gegenteil von ihr ist und das nicht nur vom Lebensstil her, sondern auch charakterlich.

Es ist ihre einzige Möglichkeit mit der Vergangenheit abzuschließen und ein neues Leben zu beginnen.

Mit dem Schreibstil von Kami Garcia bin ich super klar gekommen. Ich flog nur so durch die Seiten und inhalierte die Geschichte im Ganzen. Er ist besonders, harmonisch, echt und einfach überwältigend. Es ist keine klischeehafte Geschichte meiner Meinung nach, sondern eine tolle, süsse und tiefgründige Liebesgeschichte, die man jederzeit lesen kann und perfekt zum Sommer passt auch.

Hatte keinerlei Schwierigkeiten in die Story reinzukommen, sondern war sofort drin und mochte alles darin. Die verschiedenen Settings und die unterschiedlichen Lebensstile, die man darin geboten bekommt, haben mich auf ihre Art und Weise einfach mitgerissen und fasziniert.

Mit „I knew u were trobule“ von Kami Garcia durfte ich mal ein komplett anderes Genre lesen, denn ich kenne bereits ihre Beautiful Creatures Reihe, nämlich Sixteen, Seventeen, Eighteen und Nineteen Moons. Und mit dieser Young Adult Geschichte ist ihr auf jeden Fall der Einstieg in dieses Genre gelungen meiner Meinung nach. Es konnte mich abholen, unterhalten und mitfiebern lassen und so etwas muss in einer solchen Liebesgeschichte vorhanden sein einfach. Und es ist noch nicht mal eine klischeehafte.

Spannung: 6/6

Charaktere: 6/6

Schreibstil: 6/6

Handlung: 6/6

Schluss: 6/6

Gesamt: 6/6

©

Cover: Ravensburger

Überschriften: mit Photoshop bearbeitet, Bettina Bellmann
Bewertung: Photoshop, Bettina Bellmann

[Rezension] Game of Destiny

Bettina B. | Freitag, 29. Juni 2018 | Kommentieren
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*Spoilergefahr wegen Folgeband*Love Vegas III - Game of Destiny

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Geneva Lee | Blanvalet | Klappenbroschur | Band 3 | Übersetzt von Charlotte Seydel | 9,99 € | 304 Seiten | 29.03.2018 | ISBN: 978-3-7341-0481-7

*Rezensionsexemplar*

Rezension zu Band 1
Rezension zu Band 2

Viva Las Vegas! Verbotene Küsse, gefährliche Liebe und gestohlene Herzen – in der sündigsten Stadt der Welt …

Die leidenschaftliche Liebe, die Emma Southerly und Jamie West verbindet, konnten auch die jüngsten Ereignisse in Belle Mére nicht ins Schwanken bringen, sie sind sich näher denn je. Doch der Mord an Jamies Vater bleibt ungeklärt und hält die High Society von Las Vegas weiter in Atem. Das junge Paar muss fest zusammenhalten, um nicht weiter in den Fokus der Polizei zu geraten. doch das ist nicht Emmas einziges Problem. Sie wird von der dunklen Vergangenheit ihrer Familie eingeholt und muss sich schließlich einer bitteren Wahrheit stellen – doch das könnte bedeuten, dass sie Jamie für immer verliert …

Quelle: Blanvalet

„Ich muss beschützen, was mir gehört.“

„Game of Destiny“ ist der dritte und finale Band der „Love Vegas“ Reihe von Geneva Lee und für mich stand fest, dass ich dieses Buch unbedingt lesen muss, da ich wissen will, wie es mit Emma und Jamie weitergeht und ob man den Mord an Nathaniel West endlich aufklären kann. Ich habe es vom bloggerportal und dem blanvalet Verlag kostenlos zum Lesen und Rezensieren zur Verfügung gestellt bekommen und dafür danke ich recht herzlich. Ich habe es mir für die letzten Tage des Monats Juni aufgehoben, da ich einen gesunden Abschluss machen wollte. Nun aber zum Äußerlichen erstmal, bevor ich zum Inhaltlichen komme.

Das Cover gefällt mir deshalb so gut, weil es zu den anderen beiden Bänden dieser Trilogie passt durch die geschnörkelte Schriftart , die in einem gold-gelben glitzernden Farbeffekt hervorgehoben wird. Und die Stadt Las Vegas, die auch auf diesem Band nicht fehlen durfte gibt dem Ganzen noch das I-Tüpfelchen.

Die Geschichte knüpft an das Ende vom zweiten Band an, wo wir uns im Hotelzimmer befinden und Emma ein Treffen haben sollte. Doch wer vor ihr steht, als sie die Tür öffnet, überrascht sie, denn sie hätte nicht mit dieser Person gerechnet.

Die Vergangenheit, was den Tod ihrer Schwester Becca angeht, zerrt noch immer sehr stark an Emma und die neuesten Informationen, die sie erhalten hat über den Vater ihrer Schwester bringt ihr komplettes Liebesleben durcheinander, wo sie nicht so recht weiß, was sie machen soll, denn wenn es so ist, wie sie erfuhr, steht ihre Beziehung zu Jamie nicht so gut dar. Immer mehr Geheimnisse hat sie vor ihm. Ihr ist anscheinend nicht bewusst, dass je mehr sie verheimlicht, ihre Beziehung dadurch scheitern kann. Aber die beiden finden einen Weg aus dieser Misere und beide wollen einfach nur herausfinden, wer der Mörder ist an Jamie’s Vater.

Ich bin hier auch ohne Erwartungen rangegangen, da ich nicht enttäuscht werden wollte. Doch dieser finale Band hatte es wirklich in sich. Spannung pur bis zum Schluss und es war absolut nicht vorhersehbar, wie sich die Geschichte entwickeln würde. Ich hatte zwar so meine Vermutungen gehabt, wer wohl der Mörder an Jamie’s Vater sein könnte, aber hätte nicht damit gerechnet!

Der Schreibstil von Geneva Lee ist wieder mal besonders und man flog nur so durch die Seiten. Ich hatte das Buch innerhalb von 1 Tag durchgesuchtet und wieder einmal konnte sie mich abholen. Es gab keinerlei Schwierigkeiten – weder mit der Handlung selber, noch mit den Charakteren.

Mit „Game of Destiny“ von geneva Lee ist ihr ein toller abschluss der „Love Vegas“ Trilogie gelungen. Er konnte mich voll und ganz abholen und überzeugen, die Charaktere waren mir mehr als sympathisch und wurden sehr authentisch und echt rüber gebracht. die Kulissen, die ich darin besuchen konnte, haben mich mehr als neugierig auf die Stadt Las Vegas gemacht. Will da definitiv irgendwann mal hin. Werde mir auf jeden Fall noch weitere Bücher der Autorin kaufen und lesen.

Spannung: 6/6

Charaktere: 6/6

Schreibstil: 6/6

Handlung: 6/6

Schluss: 6/6

Gesamt: 6/6

©

Cover: Blanvalet

Bilder: Bettina Bellmann, mit PicsArt bearbeitet

Überschriften: Bettina Bellmann, mit Photoshop bearbeitet
Bewertung: Photoshop, Bettina Bellmann

[Rezension] Palace of Silk – Die Verräterin

Bettina B. | Sonntag, 17. Juni 2018 | Kommentieren
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C. E. Bernard | penhaligon | Klappenbroschur | Band 2 | 12,90 € | 352 Seiten | 29.03.2018 | ISBN: 978-3-7645-3197-3

*Rezensionsexemplar*

Rezension zu Band 1

Furchtlos und unantastbar – die hinreißende Trilogie für alle Fans von Sarah J. Maas, Kiera Cass und Erin Watt.

Die mutige Rea, zuerst Leibwächterin am englischen Königshof, dann heimliche Geliebte des Kronprinzen Robin, ist nach Paris geflüchtet. Dort erhofft sie sich ein neues Leben – insbesondere die Freiheit, andere Menschen ohne Strafe berühren zu dürfen. Denn in Frankreich leben gefürchtete Magdalenen wie Rea ihre Fähigkeiten offen aus. Doch als Ninon, Reas engste Vertraute und Schwester des Roi, ihre Freundin an den Königshof ruft, holt Rea der Fluch ihrer Vergangenheit ein: Niemand Geringeres als Prinz Robin erwartet sie – doch nicht, weil er Rea zurückgewinnen will, sondern weil er um Ninons Hand anhält. Welches Spiel spielt Robin? Und welches Geheimnis verbirgt die unnahbare Madame Hiver, die den französischen König in ihrer Hand hält?

  • Eine Kämpferin, die eine verbotene Gabe besitzt. Ein Prinz, dessen Leben auf dem Spiel steht. Ein gläserner Palast, in dem eine tödliche Intrige gesponnen wird.
  • Diese hinreißende Trilogie werden die Fans von Sarah J. Maas, Kiera Cass und Erin Watt lieben.
  • Das Debüt einer hochbegabten deutschen Autorin.

Quelle: penhaligon

„Liebe ist nicht nur ein Gefühl, sie ist auch eine Entscheindung. Man muss sich bewusst dazu entschließen, mit einem anderen Menschen zusammen zu sein. Und das nicht nur einmal, sondern immer wieder aufs Neue, so lange die Beziehung andauert.“

„Palace of Silk – Die Verräterin“ ist der zweite Band der „Palace-Saga“ von C.E. Bernard und ich habe, nachdem der erste Band so offen geendet hatte, mich wahnsinnig darauf gefreut, da ich ihn unbedingt lesen wollte. Im Rahmen einer harmonischen und tollen Leserunde hatte ich die Chance dieses Buch zeitnah zu lesen, um mir eine Meinung bilden zu können. Bevor ich aber zum Inhaltlichen komme, beschreibe ich euch aus meiner Sicht das Äußerliche, was mir direkt so auffällt.

Das Cover ist, wie der erste Band zuvor, sehr schlicht gehalten. Der Titel des Buches sticht sehr stark durch die passende Schriftart heraus. Die verschiedenen Farbverläufe in blau-grau und lila Tönen kommen hierbei noch mehr zur Geltung. Das rote Seidenband im Hintergrund spielt auch in dieser Geschichte wieder eine enorme Rolle. Mir persönlich gefällt dieses Cover noch mehr als im ersten Teil.

Nachdem der erste Band und Auftakt dieser Trilogie mit einem bösen Cliffhanger geendet hatte, knüpft Christine hier mit einem direkten Ereignis an. Ich befinde mich in der Hauptstadt Frankreichs – Paris, wo sich Rea Emris nach den Geschehnissen in London ein neues Leben aufbauen möchte, ohne Angst zu haben verfolgt oder getötet zu werden. Ich erlebe die Geschichte aus ihrer Sicht. Die detailgetreue und malerische Gestaltung des Settings kommt dem Originalen, wie die Stadt Paris aufgebaut ist und deren damaligen Sitten und Menschen sehr nahe. So habe ich als Leserin das Gefühl vermittelt bekommen, dass es echt und lebendig ist als wäre ich selbst in der Stadt der Liebe.

Die Vergangenheit knabbert noch sehr an Rea und das nicht nur körperlich, sondern auch seelisch und gerade diese hat am meisten von alldem, was in London passiert ist abgekriegt. Immer wieder schweifen ihre Gedanken zu ihrer gescheiterten Liebe mit dem Kronprinzen Robin und mit deren schmerzlichen, verbundenen Erfahrungen. Ihr liegt es mehr als am Herzen ihre besondere Gabe als Magdalene frei ausleben zu können und das mildert etwas ihren Verlust. Doch es kommt schon recht bald zu einem Eklat als es zu einem plötzlichen und unerwarteten Besuch des Kronprinzen kommt. Dadurch wird ihre bisher etwas geheilte Welt wieder ins Wanken. Mit diesem Überraschungsbesuch überschlagen sich die Ereignisse und die Geschichte entwickelt sich anders und nimmt ordentlich an Fahrt und Spannung auf.

Ich bin dieses Mal ohne Erwartungen an das Buch rangegangen, da ich mich überraschen lassen wollte. Und wurde nicht enttäuscht. Ich war sofort in der Geschichte drin und wurde nicht mit Informationen überflutet wie beim ersten Band. Dennoch hat es mich sehr viele Nerven gekostet, da die einzelnen Kapitel meiner Meinung nach teilweise sehr sehr lang waren. Mir wäre es lieber gewesen, wenn die Kapitel kürzer gewesen wäre. Trotz alledem fand ich Grundidee, die hinter diesem Folgeband steckte sensationell und die Spannung war von Anfang bis Ende da. Die Gesellschaft und die Moralvorstellungen, die hier immernoch eine große Rolle spielen, hat die Autorin wirklich gut zur Geltung gebracht, auch wenn ich es teilweise wirklich heftig empfand und nachvollziehbar.

Mit dem Schreibstil von C. E. Bernard bin ich bestens wieder zurecht gekommen. Er war wie immer recht flüssig und gut lesbar. Wenn die Kapitel kürzer gewesen wäre, wäre es für mich manchmal nicht so langatmig gewesen. Ich verstand allerdings die Beweggründe von Madame Hiver nicht, wieso sie so gehandelt hatte und was sie mit ihrem Handeln bezwecken wollte letztendlich. Ich konnte mir von den Charakteren, die ich schon kannte als auch von den neuen, die ich kennenlernen durfte, ein Bild machen. Viele taten mir auch sehr leid in dem was sie alles so erlebt hatten in ihrem jungen Leben.

Trotz der Schwierigkeiten mit den langatmigen Kapiteln war es für mich der bisher beste Band dieser Trilogie und ich liebte ihn von Beginn an bis zum Schluss und freue mich wahnsinnig auf den letzten und finalen Band.

Mit „Palace of Silk – Die Verräterin“ von C.E. Bernard ist ihr ein sehr toller Folgeband gelungen, hat mich alles in allem mehr als überzeugen und abholen können und er gehört auch zu meinem persönlichen Lese-Highlight für den Monat Juni. Denn er hatte viel zu bieten, auch wenn er im Gegensatz zum ersten Band etwas ruhiger war. Es gab sehr viele Überraschungen mit denen ich nicht gerechnet hätte und die Entwicklung der Geschichte hatte ab einer gewissen Stelle ihren Höhepunkt erreicht und die Autorin hat es geschafft ihn bis zum äußersten hinauszuzögern.

Spannung: 10/10

Charaktere: 10/10

Schreibstil: 10/10

Handlung: 10/10

Schluss: 10/10

Gesamt: 10/10

©

Cover: penhaligon

Grafiken/Brushes: mit Photoshop bearbeitet, Bettina Bellmann
Bewertung: Photoshop, Bettina Bellmann

[Rezension] Die Immergrün Saga II [Trügerische Gegenwart]

Bettina B. | Freitag, 1. Juni 2018 | Kommentieren
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Sylvia Steele | Impress | E-Book | 3,99 € | 450 Seiten | Band: 2 | 05.10.2017 | ISBN: 978-3-646-60382-8
Neugierig? Verlag | Amazon | Thalia

*Rezensionsexemplar*Rezension zu Band 1

**Die tiefsten Gefühle schlummern im Verborgenen**
»Was willst du machen? Mich mit deiner Macht bekämpfen? Hör auf dich zu wehren und lass es einfach zu!« Nach Davids furchtbarem Verrat hat die gerade erst zur Königin aufgestiegene Alisha ihre Emotionen komplett ausgeschaltet. Nichts kann mehr an sie herankommen, nicht einmal der Geist ihrer Vorfahrin Evelina. Nur Finn schafft es schließlich, die fest errichtete Mauer ihres Herzens zu durchbrechen. Als dann auch noch David vor ihr steht, geraten ihre wiedergewonnenen Gefühle völlig durcheinander und ihre Welt aus den Fugen. Alisha muss beginnen alles zu hinterfragen und sich gleichzeitig auf einen Kampf vorbereiten, der über das Schicksal ihrer Welt entscheiden wird… Denn die Geheimnisse liegen nicht nur in der Vergangenheit, sondern direkt vor ihr.

Quelle: Impress

Endlich konnte ich die Fortsetzung zur „Die Immergrün-Saga“ von Sylvia Steele weiterlesen. Ich war vorher einfach nicht in Stimmung gewesen, um mich richtig auf die Geschichte einzulassen und es dauerte tatsächlich bis Mai. Und was soll ich sagen? Es lohnte sich allemale zu warten, denn ich war sofort wieder in der Geschichte drin, trotz, dass das Lesen des ersten Bandes schon 2 Jahre her war. Ich wusste sofort wo ich mich befand und wer die Charaktere waren und wo die Geschichte spielte. Nach dem bösen Cliffhanger vom ersten Band, musste ich natürlich unbedingt wissen, wie es mit Alisha und ihren Freunden weitergeht.

Zunächst befinde ich mich dort, wo der erste Band geendet hatte, nämlich im Zeltlager von Alisha und ihren Freunden in Savalia. Dort hatte sie eine Grenze setzen müssen, damit die Labi die Menschen nicht angreifen können. Wie sich herausstellte, hatte David unter dem Einfluss von Azad gestanden und hat Alisha mit der Wahrheit sehr verletzt und so muss sie jetzt einen Weg finden, über das alles hinwegzukommen, aber auch Ryan hat sie alle an der Nase herum geführt. Zunächst setzt Alisha eine Art Mauer um sich herum, die dazu führt, dass sämtliche Gefühle an ihr abprallen und sie eiskalt wirkt. Doch irgendwann schafft es Finn diese Mauer einstürzen zu lassen und sie wirkt wieder normal und kann sich als Königin und Evelinas Erbe antreten. Anfangs klappt alles ganz gut, doch tauchen wieder Probleme und Gefahren auf. Azad versucht alles, um einen Weg zu finden, die Grenze zu zerstören, die Alisha aufgebaut hat. Und dann taucht auch noch David auf, der sie all die Zeit anlog und ihre Gefühlswelt bricht wieder zusammen. Doch da gibt es auch noch etwas anderes: Es steckt ein Verräter unter ihnen, der Azad und seinen Gefolgsleuten all ihr Vorhaben verrät. Wer steckt wohl dahinter? Gemeinsam versuchen sie dem Übeltäter auf die Spur zu kommen. Wäre da nicht Ilenia, die nicht nur David brechen will, sondern auch Alisha zerstören.

Die Handlung wird aus verschiedenen Perspektiven geschrieben, sodass ich in verschiedene Rollen schlüpfen durfte als Leserin, um die Charaktere, die ich bisher nur flüchtig kannte, besser kennen lernen durfte. Jetzt verstand ich auch ihre Handlungen, ihre Gefühle, ihr Sein.

Sylvia’s Schreibstil ist locker, flüssig und harmonisch. Sie schafft es immer wieder einen mitzureißen und zu packen. Die Welt, die sie da erschuf ist so besonders und überwältigend schön. Die verschiedenen Settings, die sie darin bietet lässt einen nur noch staunen und schwärmen. Die Charaktere sind authentisch, echt und einfach wundervoll. Bin auf jeden Fall #TeamDavid, auch wenn er mich manchmal sehr wütend gemacht hatte. Aber ich verstand es irgendwann.

Ich kann abschließend sagen, dass es sich auf jeden Fall gelohnt hat zu warten mit dem Lesen des Bandes, weil ich mich richtig drauf einlassen wollte, um abzutauchen zu können in die Welt der Yorianer und Labi. Ich habe es als kostenloses Rezensionsexemplar vom Carlsen Verlag (Impress) zur Verfügung gestellt bekommen und bedanke mich recht herzlich dafür. Werde auf jeden Fall in diesem Monat den 3. Band lesen und bin gespannt, wie es weitergeht, da mich dieser Band hier erstaunt und geschockt zurückgelassen hatte.

Spannung: 10/10

Charaktere: 10/10

Schreibstil: 10/10

Handlung: 10/10

Schluss: 10/10

Gesamt: 10/10

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Cover: Impress

Grafiken/Brushes: mit Photoshop bearbeitet, Bettina Bellmann
Bewertung: Photoshop, Bettina Bellmann

[Rezension] Das Reich der sieben Höfe Bd.2 – Flammen und Finsternis

Bettina B. | Freitag, 11. Mai 2018 | Kommentieren
Rezensionen

Achtung Spoilergefahr, da es sich um eine Fortsetzung handelt!

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Original: A Court of Mist and Fury
Übersetzung: Alexandra Ernst
Verlag: Dtv Verlag
Erscheinungstermin: 10. Februar 2017
Seiten: 720
Format: Hardcover
ISBN: 978-3-423-76182-6
Bewertung:

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Inhalt
So spannend, so romantisch, so sinnlich wie nie

Feyre hat überlebt. Sie hat Amarantha, die grausame Fae-Königin, besiegt und ist mit Tamlin an den Frühlingshof zurückgekehrt. Doch das scheinbar glückliche Ende täuscht. Tamlin verändert sich immer mehr und nimmt ihr allen Freiraum. Feyre hat Albträume, denn sie kann die schrecklichen Dinge nicht vergessen, die sie tun musste, um Tamlin zu retten. Und sie ist einen riskanten Handel mit Rhys eingegangen und muss nun jeden Monat eine Woche an seinen gefürchteten Hof der Nacht verbringen. Dort wie sie immer tiefer in ein Netz aus Intrigen, Machtspielen und ungezügelter Leidenschaft gezogen.

Quelle: Dtv Verlag
So beginnt es…

Vielleicht war diese Dunkelheit, diese Zerbrochenheit, schon immer ein Teil von mir gewesen.

Zitat / Zitate
„Ich konzentrierte mich auf meine Atmung. Durch die Nase einatmen, durch den Mund ausatmen. Ein aus. Ein aus. Immer wieder.“
Beurteilung

Ich habe sofort nach dem Beenden des 1. Bandes mit dem 2. Band angefangen gehabt, da ich den Auftakt schon mega geliebt habe und konnte es gar nicht erwarten wieder in diese unfassbar tolle Welt abtauchen zu können.

Die Geschichte wird aus der Sicht von Feyre geschrieben, die direkt schon zu Anfang noch ziemlich aufgelöst ist von den Vorkommnissen des Auftaktbandes „Rosen und Dornen“. Die Weiterentwicklung von ihr und ihr Charakter werden gestärkt und sie weist neue Charakterzüge auf, die mein Herz noch mehr erweicht haben.

Von Rhys will ich erst gar nicht anfangen. Er hat sich schon sofort in mein Herz geschlossen und er ist der angesagteste Bookboyfriend vieler Leser dieser Reihe. Aber Mädels ich muss euch leider vertrösten…er gehört schon jemand anderem (Nein nicht mir, auch wenn ich ihn wie viele sehr gerne gehabt hätte). In diesem Band wird er mehr in die Handlung einbezogen und ergattert sogar die Zweitbesetzung des Hauptprotagonisten hierin. Er hat natürlich auch seine Geheimnisse und die Tiefe, die sein Charakter ausstrahlt, faszinieren mich immer mehr. Man muss ihn entweder einfach lieben oder eben nicht.

Ich lerne auch die anderen Charaktere des Hofes der Nacht hier kennen, die mich auch direkt schon für sich gewinnen konnten und die unterschiedliche Vielfalt der Eigenschaften, die diese mitbringen wirken enorm. Sarah J. Maas schafft es immer wieder solche eigenständigen Charaktere und deren Eigenarten und verschiedenen Ansichten zusammenzuführen, dass einem nicht schwer fällt mit dem lesen und es nie langweilig wird. Aber auch bei denjenigen, wo man nicht so mag oder ausstehen kann, lässt sie uns Leser hinter die Fassade blicken nach und nach und lernt diese besser kennen. Nur ob man sie mag oder nicht bleibt natürlich jedem überlassen.

Gefühlsbetonung steht hier wieder an allererster Stelle und damit meine ich, dass sowohl die Romantik wie auch das eigene Leiden beim Lesen wieder nicht zu kurz kommt hier. Man fühlt sich mehr denn je Feyre, Rhys und vielen anderen verbunden und dass man eine Achterbahn der eigenen Emotionen und Gefühle durchmacht, brauch ich hier glaube ich nicht zu erwähnen. Es kostete mich sehr viele Nerven beim Lesen.

Es wird mir eine wirklich großartige Geschichte wieder geboten. Von Komplexibilität bishin zu Gefühlen und Spannung ist alles dabei. Diese Reihe hat meines Erachtens sehr viel zu erzählen und man ist stark gefesselt und sie hat eine starke Anziehungskraft der Tiefe, die dieses Buch zu bieten hat. Nur mal kurz reinlesen ist einfach nicht drin. Man kommt nicht mehr los davon. Man muss sich seeeeeeeeehr viel Zeit nehmen dafür und man wird sofort in den Sog reingerissen.

Der Schreibstil von Sarah J. Maas ist flüssig und malerisch. Sie schafft es immer wieder einen mitzureißen und eine Welt und Setting zu schaffen der besonderen Art. Ich wollte auch irgendwie nicht raus aus dieser Welt. Habe mich heimisch gefühlt.

Der zweite Band konnte mich noch mehr überzeugen und ich freue mich schon wahnsinnig auf den 3. Band, aber der Cliffhanger zum Schluss ist einer der übelsten Sorte wieder. Wie gut, dass ich den nächsten Band schon hier habe und direkt lesen kann, auch wenn ich nicht möchte, dass es dann zu Ende ist.

Fazit
Eine gelungene Fortsetzung und eine 100%ige Überzeugung. Die Geschichte bietet einfach so viel mehr als nur eine spannende, mitreißende Liebesgeschichte. Eine mehr als perfekte Zusammensetzung von allem. Und wer diese Reihe noch nicht gelesen hat oder kennt, sollte es definitiv mal probieren.

Weitere Rezensionen

werden noch folgen!