Rezension

[Rezension] Das St. Alex (1) Nachtleuchten

Infos

Werbung | Rezensionsexemplar

Preis: € 14,99 [D] | Seiten: 400 | Reihe?: Das St. Alex (1)| Genre: New Adult
Alter: ab 16 Jahren | Übersetzung: —- | Format: Taschenbuch | Verlag: Droemer Knaur |
ISBN: 978-3-426-52894-5 | ET: 01.08.2022
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Dieses Buch wurde mir vom Droemer Knaur Verlag kostenlos als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt. Daher ist meine Rezension Werbung für den Verlag, die Autorin und das Buch selbst.

Inhaltsangabe

Nachts der Job im Krankenhaus, tagsüber Familien-Chaos – Samira hat absolut keine Zeit für die Liebe. Oder?

»Das St. Alex – Nachtleuchten« ist der erste Liebesroman einer romantischen neuen New-Adult-Reihe um drei junge Krankenschwestern in Berlin.

Samira hat keine Zeit für die Liebe: Neben ihrem Job auf der Kinder-Palliativstation des Berliner St.-Alex-Krankenhauses hat sie alle Hände voll damit zu tun, sich um ihre drei jüngeren Brüder zu kümmern. Ihre Mutter ist dazu offenbar nicht in der Lage. Deshalb übernimmt Sami auch so oft wie möglich Nachtschichten, um tagsüber für ihre Familie da zu sein.

Der junge Arzt Louis hingegen zieht nach einem späten Feierabend gern noch durch die Berliner Clubs. Jemand wie er passt überhaupt nicht in Samis Leben, findet sie. Aber dann kommen die beiden bei einer gemeinsamen Nachtschicht dem seltsamen Fall einer jungen Patientin auf die Spur – und einander näher …

Die romantische neue New-Adult-Reihe von Anne Lück erzählt die Geschichten von drei jungen, miteinander befreundeten Krankenschwestern in Berlin. Im zweiten Liebesroman der Reihe, »Das St. Alex – Tagmond«, fängt Samis Freundin Tessa auf der Kinderonkologie-Station an und muss feststellen, dass nicht alles im Leben ihren Pläne folgt – schon gar nicht die Liebe.

Der Anfang

Die Panik ergriff mich in dem Moment, in dem ich den Rauch roch.

Mein Leseindruck

„Das St. Alex – Nachtleuchten“ von Anne Lück ist der Auftakt einer neuen Dilogie von ihr und im Droemer Knaur Verlag erschienen. Es ist das allererste Buch, welches ich überhaupt von der Autorin gelesen habe. Sie entführt die Leser in den Alltag einer Krankenhausschwester, die diesen Beruf mit absoluter Leidenschaft vollzieht. Doch dieses Berufsfeld hat auch so seine Tücken. Noch dazu muss sie sich mit ihren gerade mal 20 Jahren um ihre Brüder kümmern. Job und Privatleben unter einen Hut zu bekommen ist meines Erachtens eine enorme Belastung und wie sie das alles meistert empfand ich als Leser wirklich mehr als unglaublich und beachtlich und ziehe davor echt meinen Hut. Gerade, weil sie ihre eigenen Bedürfnisse komplett zurückstellen muss und ihren Fokus auf ihren Job und ihre Brüder stellt. Damit das alles so funktioniert, macht sie Nachtschichten damit sie sich dann um den Haushalt und das alles kümmern kann. Ihre Freizeit und der liebe Schlaf, der ja enorm wichtig ist damit der Körper nicht irgendwann kollabiert leidet allerdings darunter. Ihre Selbstlosigkeit hat mich manchmal etwas traurig gestimmt und mir Sorgen bereitet. Ihre Persönlichkeit tut dem Ganzen aber keinen Abbruch. Ich empfand Samira als einen sehr starken, witzigen, sympathischen und authentischen Charakter, der noch dazu ein wenig Einfühlsamkeit und Empathie mit sich bringt.

Ihr Gegenpart Louis, der Arzt in dem Krankenhaus, wo Samira arbeitet, ist, lässt sämtliche Frauenherzen dahinschmelzen und hat mir sehr gut gefallen. Auch wenn mich etwas Skepsis zu Beginn her packte, wo ich auch nicht alleine damit war, denn Samira erging es genauso, da er nicht recht unnahbar erschien, hat er es im Laufe der Geschichte geschafft mich doch noch auf seine Seite zu bekommen und alles wegzuschaffen. Man lernt ihn ja mit der Zeit besser kennen und irgendwann bröckelt jede Fassade dahin.

Am besten hat mir bei den beiden gefallen, wenn man sie zusammen erlebt hat. Sie blühen beide auf und werden offener und ihre beidseitige Ehrlichkeit und der Humor durften dabei natürlich auch nicht fehlen. Die Achterbahn der Gefühle, die sie dabei durchleben von ihrem Verhältnis her, führen dazu, dass sie nicht immer offen über alles direkt reden oder es ansprechen. Dennoch lösen sie, wenns Probleme gibt, so gut wie es eben möglich ist.

Die Ansprüche, die beide an sich oder den jeweils anderen haben ist so enorm, dass beide damit zu kämpfen haben. Grad Samira hat Probleme mit sich selbst und diese versucht sie in den Griff zu bekommen. Da sie die Mutterrolle für ihre Brüder Maxi und Jannis übernehmen muss und alles an ihr hängen bleibt. Louis hingegen kämpft gegen die Erwartungshaltung seiner Mutter. Sie will, dass er Arzt wird und wenns nach ihr ginge am liebsten ein Chirurg und immer die besten Noten haben und da ist Ablenkung absolut fehl am Platz. Die Entwicklung der beiden Charaktere gefiel mir sehr gut, vor allem die von Samira. Denn sie lernt recht schnell, nicht immer perfekt sein zu müssen und Hilfe anzunehmen, diese einzufordern auch und sehr viel mehr auf ihre Bedürfnisse zu achten während Louis lernen muss sich von seiner Mutter und mit allem was damit zu tun hat abzukapseln, selbstständiger zu sein und vor allen Dingen zu erkennen, was er selbst wirklich will im Leben.

Die Brüder von Samira haben mein Herz schon direkt erobert und ich hätte mich am liebsten selbst ins Buch gebeamt und hätte mit ihnen gekuschelt bei den Film-Abenden. Jeder Einzelne von ihnen hat einen aussergewöhnlichen und besonderen Charakter, der sie umso liebenswerter macht.

Das Setting und die Athmosphäre, die hier herrschte hat mich komplett abholen können und dass die Geschichte mal in einer deutschen Stadt spielt, nämlich Berlin. Man hatte das Gefühl selbst dabei zu sein und all das zu erleben und direkt vor Ort zu sein. Das Thema mit der Kinderpalliativ-Station ist ein Bereich, wo man sehr feinfühlig und sorgsam vorgehen muss und das hat die Autorin sehr sehr gut geschafft. Der ganze Klinikalltag wurde mir mal vor Augen geführt. Ich wusste ja, dass er sehr stressig und anstrengend sein kann und seine Höhen und Tiefen haben kann, aber durch meine nicht vorhandenen Vorkenntnisse oder Wissen, wurde mir das nochmal etwas näher gebracht. Der Schreibstil von Anne Lück ist sehr leicht, flüssig und harmonisch und ich bin regelrecht durch die Seiten geflogen und plötzlich war das Buch zu Ende.

Mein Fazit

Mit „No Stars too bright“, dem zweiten Band der „Love down under Reihe“ hat Nina Bilinzski wieder mal einen tollen Roamn für uns Fans des New Adukt Genres geschaffen. Dieser bietet nicht nur wunderschöne wechselnde Settings, wo man sich alles schön bildlich vor dem geistigen Auge vorstellen kann, sondern auch tolle sympathische und authentische Charaktere, die einem sofort ans Herz wachsen, angenehme Lesestunden bereitet und einen richtig abholt und packt bis zum Schluss. Ich freue mich schon sehr auf den finalen Band, wo es dann um zwei andere Charaktere wieder gehen wird und ich bin sehr gespannt darauf, welche Reise mich dort erwarten wird.

 

©

Cover: Droemer Knaur
Bild: Bettina Bellmann, PicsArt
Grafiken / Bewertungssystem: Photoshop, Bettina Bellmann
Signatur: Photoshop, Bettina Bellmann

1 Comment

  1. Steffi

    29. Oktober 2022 at 17:20

    Hallo liebe Bettina,
    von dem Buch hat meine beste Freundin mir schon vorgeschwärmt und auch deine Rezension macht mich nochmal mehr neugierig. Ich finde es auch toll, dass das Buch in Berlin spielt, da New Adult Bücher wirklich selten in Deutschland spielen.
    Liebe Grüße, Steffi von
    https://steffi-liest.blogspot.com/

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