Rezension

[Rezension] Lore | Die Spiele haben begonnen. Sie kämpft um ihr Leben

MEINE REZENSION KANN SPOILER ENTHALTEN
 

Infos

Werbung | Rezensionsexemplar

Preis: € 15,00 [D] | Seiten: 584 | Reihe?: Einzelband | Genre: Fantasy
Alter: ab 16 Jahren | Übersetzung: Sabine Schilasky| Format: Hardcover | Verlag: Arena |
ISBN: 978-3-401-60638-5| ET: 11.08.2022
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Dieses Buch wurde mir vom Arena Verlag kostenlos als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt. Daher ist meine Rezension Werbung für den Verlag, die Autorin und das Buch selbst.

Inhaltsangabe

Lore versucht, einfach nur normal zu sein und zu vergessen, dass sie dazu ausgebildet wurde, griechische Götter zu jagen. Doch dann steht die nächste Jagd bevor und jemand sucht ihre Hilfe, der sie und ihresgleichen eigentlich hasst: Athene.
Die Göttin bietet Lore ein Bündnis gegen den neuen Ares an, der vor Jahren Lores Familie ermordet hat – und seitdem noch mächtiger geworden ist.
Sieben Tage ist Ares sterblich und die Rache für ihre Familie in greifbarer Nähe für Lore. Doch reicht das Bündnis mit Athene aus, um Ares aufzuhalten, der die menschliche Welt in Schutt und Asche legen will?

 

Der Anfang

Der dunkle Schatten glitt lautlos durch das Anwesen.

Mein Leseindruck

Das Buch von Alexandra Bracken ist jetzt schon seit einem Tag bei mir zuhause und ich habe schon sehnsüchtig darauf gewartet es endlich lesen zu können. Als Fan der griechischen Mythologie ist es für mich ein Muss gewesen und ich war wirklich gespannt darauf, was für eine Welt und welche Charaktere mich dort erwarten werden. Und was soll ich sagen? Alles hat mich vollkommen in seinen Bann gezogen gehabt.

Die Covergestaltung ist mehr als gelungen. Durch seine farblichen Aspekte und die Frau mit den vielen weißen Schlangen um ihren Kopf herum, geben dem Ganzen noch etwas besonderes, da es sehr gut zu der Hauptprotagonistin und der gesamten Geschichte passt. Der Schreibstil ist sehr gefühlvoll, authentisch und fesselnd, sodass man gut durch die Seiten kam. Die Handlung selbst ist in der Sie-Perspektive geschrieben, aber das hat dem Gesamtergebnis keinen Abbruch getan, da ich mich trotzdem sehr gut in die Gedanken von Lore hineinversetzen konnte und ihre ganzen Abenteuer, die sie erlebte live miterleben.

Lore ist mir als eine recht starke, zielstrebige, selbstbewusste und clevere Protagonistin, die mir von Beginn an ans Herz gewachsen ist und für die ich eine Bewunderung entwickelt habe. Sie war mal eine Kämpferin, der niemals in den Sinn käme aufzugeben, selbst wenn ihr eigenes Leben auf dem Spiel stehen würde oder mit den ganzen Lügen mit denen sie aufwuchs und ihr fast den Verstand geraubt hätten. Was ich so an ihr schätze ist ihre Verlässlichkeit und die Hilfsbereitschaft, die sie für ihre Liebsten opfert.

Castor ist mir auch ans Herz gewachsen, obwohl ich manchmal nicht so recht aus ihm schlau wurde. Dennoch ist er ein eindrucksvoller, starker und mutiger Charakter mit viel Herzlichkeit und Beschützerinstinkt und der wirkt sich ganz stark gegenüber Lore aus, obwohl sie ihn gar nicht gebraucht hätte. Ihm war Lore auch sehr wichtig und das hat man während des Lesens auch gemerkt, da er alles für sie getan hätte. Er ist immer für sie da und ist ihr nicht von der Seite gewichen; hat auch stetig an der Seite seiner Freunde gekämpft und hätte jegliches Opfer dafür gebracht für die Rettung dieser. Er ist so ein Typ Mensch bei dem man sich direkt unglaublich Wohlgefühl hätte.

Was Van und Miles angeht haben auch sie einen großen Platz in meinem Herzen gefunden. Die beiden sind immer für Lore und Castor da und ihre enorme Hilfsbereitschaft entgegen gebracht und ihnen immer zur Seite gestanden, auch wenn Gefahr in Verzug war, hat es sie nicht davon abgehalten. Gerade Miles war da sehr extrem. Athena war so eine Nebenfigur, die ich zwar mochte, aber die mich ab und an echt auf die Palme bringen konnte. Lange übel nehmen tue ich es ihr natürlich nicht, denn sie hat mich im Laufe des Buches enorm überrascht (positiver Natur), denn ihre Aufopferung und Stärke, die sie darlegte hat zum Ende hin das alles nochmal an Fahrt aufnehmen lassen. Die Bösen waren schon sehr hartnäckige und recht starke Gegner gewesen, doch Lore und ihre Mannschaft haben alles gegeben.

Da ich vorher noch nicht viel über das Buch in Erfahrung bringen konnte, ausser, dass es in Englisch rauskam bereits, wusste ich auch nicht so recht was mich da erwarten wird. Ich hatte nur den deutschen Klappentext vom Arena Verlag, der mich so neugierig machte auf das Buch und das mega schöne Cover, was mir eine echte Gänsehaut bereitete. Doch je mehr ich las, desto mehr hat es mein Interesse geweckt und ich konnte nicht aufhören mit dem Lesen. Alexandra Bracken hat eine Welt erschaffen, die ein echtes Glanzstück ist voller abwechselnder Location, sehr viel Spannung, etlichen Gefahren, Lügen, Liebe, den Göttern und deren Magie. Ich war von den ersten Seiten her so fasziniert davon und Lore hatte direkt meine volle Aufmerksamkeit. Spätestens als noch der männliche Part in Form von Castor hinzukam, war es ganz um mich geschehen. Das ganze Buch mit den vielen Fantasyaspekten und den unterschiedlichen Götter und den verschiedenen Häusern war einfach großartig. Der alle sieben Jahre entstehenden „Argon“ und der griechischen Mythologie, die hier eine Rolle spielt haben mich sehr gefesselt. So viele Geheimnisse, Rätsel die gelöst werden mussten, den immer mehr werdenden Lügen, die ihre Aufdeckung bekamen und die Angst um Lore’s Leben und das ihrer Freunde haben mich eine Achterbahn sämtlicher Gefühle durchleben lassen. Es flossen so viele Tränen, der Puls schoss nach oben und das mitfiebern und mitleiden hat mich an meine Grenzen gebracht.

 

Mein Fazit

Abschließend kann ich sagen, dass die Geschichte von Lore und Castor mich so überzeugen konnte, da es eine recht vielseitige, spannende und mitreißende Geschichte zweier junger Menschen, die einfach nur in Frieden leben wollten. Dies war ein Buch, was mich so schnell nicht wieder loslassen wird und ich spreche hiermit eine absolute Leseempfehlung aus.

©

Cover: Arena
Grafiken / Bewertungssystem: Photoshop, Bettina Bellmann
Signatur: Photoshop, Bettina Bellmann

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