Rezension

[Rezension] Die Schneekönigin. Kristalle aus Eis & Blut

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Preis: € 18,00 [D] | Seiten: 386 | Reihe?: Einzelband | Genre: Fantasy
Alter: ab 16 Jahren | Übersetzung: —– | Format: Hardcover | Verlag: penhaligon |
ISBN: 978-3-7645-3279-6 | ET: 28.09.2022

Dieses Buch wurde mir vom Bloggerportal und dem Penhaligon Verlag   kostenlos als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt. Daher ist meine Rezension Werbung für den Verlag, die Autorin und das Buch selbst.

Die Schneekönigin – Kristalle aus Eis und Blut ist ein Einzelband.
Weitere Reihen von ihr:

 

Palace-Saga

 

Wayfire

Mit Klick auf’s Cover kommt ihr zur jeweiligen Rezension, soweit erschienen.

 

Jeder kennt ihre Geschichte: Weit im hohen Norden lebt die Schneekönigin in ihrem kalten Palast. Sie ist ein Monster, das Kinder entführt und Eiskristalle in ihre Herzen treibt. Doch ich glaube nicht daran. Im Gegenteil: Ich will, dass die Schneekönigin mein Kind rettet! Denn die Gunst des Winters und seiner eisigen Stürme gehört meinem Reich seit Generationen. Erst als am Tag der Winterwende ein geheimnisvoller Luchs auftauchte, sandte die Schneekönigin mir ihren Zorn. Doch ich werde ihre drei Prüfungen bestehen und meinen Sohn retten. Sogar, wenn ich dabei selbst zu Eis erstarren werde …
Es lebte einst hoch im Norden ein Mädchen, das Greta hieß.

“Die Schneekönigin – Kristall aus Eis und Blut” von C.E. Bernard aus dem penhaligon Verlag ist eine Adaption, welches an das Original von Hans Christian Andersen angehaucht ist. Und der Verlag hat sich vor einigen Jahren gedacht, dass man doch altbekannte Märchen wieder auferlegen könnte, um diese zu modernisieren. Es haben schon einige Autoren es gewagt dies zu tun und jetzt hat es auch die deutsche Bestseller-Autorin ihr Glück in die Hand genommen und ihr Bestes gegeben.

C. E. Bernard hat bereits schon zwei Reihen herausgebracht und beide sind noch dazu im penhaligon Verlag erschienen, nämlich ihre “Palace-Saga” und die “Wayfire” Trilogie. Ich selbst habe bisher nur die ersten beiden Bände ihrer Palace Reihe gelesen gehabt und fand die schon mega. Jetzt war mal das Einzelband von der Schneekönigin dran und ich wurde wieder nicht enttäuscht.

Das Cover ist recht einfach gehalten mit den Umrissen, die die Schneekönigin darstellen soll. Da diese Geschichte sehr düster ist passt das sehr gut. Der schwarze Farbschnitt gibt dem Ganzen etwas ganz besonderes noch dazu. Das innere des Buchdeckels ist sooooooo schön gestaltet und das gefällt mir auch sehr gut, vor allem die speziellen Textstellen, die etwas über die Story preisgeben. Ich werde aus der Sicht von Greta (Ich-Perspektive) durch dieses Buch, das mich ins Jahr 1842 und nach Norwegen bringt, geführt. Mir ist das aber nicht sofort aufgefallen, sondern erst etwas später, aber das hat meinem Lesefluss keinen Abbruch getan, aber diese ganzen Unterschiede zu unserer heutigen Zeit fällt einem schon auf.

Die Burgherrin Greta bangt um ihren kleinen Sohn Unik (2 Jahre),  denn er kann nur allein durch die Schneekönigin gerettet werden. Sie macht sich auf eine ungewisse und gefährliche Reise auf; tut alles für ihn zu retten, egal was es sie auch kosten mag. Das Opfer, welches sie dafür bringen muss ist enorm, denn sie muss alles hinter sich lassen. Keiner weiß, wie es ausgehen wird. Diese junge Frau ist sehr mutig, ehrgeizig, einfach eine Kämpferin und sehr gute Mutter voller Liebe. Sie muss sich drei Prüfungen unterziehen, damit sie ihr Ziel ihren Sohn zu retten erreichen kann. Es war für mich sehr überschaubar und null vorhersehbar. Der Spannungsbogen war sehr hoch und zog sich über das ganze Buch.

Die Autorin hat mit ihrer eigenen Version eine düstere, spannende und fesselnde Geschichte kreiert. Ihr Schreibstil ist locker-leicht, wie auch die Grundidee, Handlung und Entwicklung so zu machen, sehr gut. Da ich das Original von Hans Christian Andersen nicht kenne, kann ich dazu nicht viel sagen, ob darin was eingebaut wurde oder eben nicht. Die ganze Atmosphäre hierin war sehr besonders, unergründlich und voller Gänsehautmomenten. Diese mittwinterliche Kälte, die hier herrschte kennt man nicht anders von Norwegen und sie war sehr spürbar, wie auch diese negativen Vibes, welche von der Schneekönigin selbst ausgingen.

Harte Kost , sehr düster und spannend. Habe mich sehr wohl gefühlt darin. Diese Version der Geschichte ist für mich ein sehr episches Fantasybuch gewesen. Ich war von Beginn an richtig gefesselt. Die bildgewaltigen Erzählungen haben dazu geführt, dass ich das Buch nicht aus der Hand legen konnte und diese Verbindung, die ich für Greta empfand war einmalig und besonders. Zum Ende hin hat es mich richtig schockiert, sodass ich erstmal da saß und mich etwas fassen musste.
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 Liebste Grüße

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