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[Rezension] Liebe zwischen den Zeilen

Infos
Titel: Liebe zwischen den Zeilen
Originaltitel:  How to find love in a Bookshop
Reihe: Einzelband

Band: 1

Preis:  € 9,99
Seiten:  368
ISBN: 978-3-646-60381-1
Format: Print / E-Book
Genre: Fantasy
Alter: ab 16
Verlag: Diana
ET: 14. August 2017
Gelesen: August 2017

Neugierig?

Inhalt

“Bücher sind nur dickere Briefe an Freunde.” Jean Paul

Die kleine Buchhandlung Nightingale Books hat Emilia von ihrem geliebten Vater übernommen. Im Herzen des verschlafenen Städtchens Peasebrook ist sie eine Begegnungsstätte für die unterschiedlichsten Menschen mit ihrem Kummer und ihren Träumen. Doch Julius Nightingale war ein großer Buchliebhaber und kein Buchhalter – der Laden steht kurz vor dem Ruin. Emilia bleiben nur wenige Monate, um diesen besonderen Ort vor einem Großinvestor zu retten. Denn nicht nur sie findet hier Freundschaft und Liebe …

»Ein großartiges Roman über die Kraft von Büchern und Geschichten.« The Sun on Sunday


Quelle: Diana Verlag (Randomhouse)

“Den Laden zu einem Ort machen, wo die Leute ihrer Fantasie freien Lauf lassen und sich in die Vergangenheit zurückversetzen können, wenn ihnen danach ist, oder in eine andere Welt oder auch in die Zukunft abtauchen.”

Seite 

Es ist wunderschön gestaltet von seinen farblichen Aspekten bishin zu dem schönen Bild einer Buchhandlung darauf. Man merkt, dass da sehr viel Liebe und Leidenschaft darinter steckt.

In diesem Buch geht es um die Buchhandlung Nightingale Books, die in der schönen Stadt Peasebrook steht und von Julius Nightingale geführt wird, dessen Traum es immer war einen eigenen Buchladen zu besitzen und diesen zu führen, um den lesebegeisterten Menschen da draußen in der Welt die Bücher und deren tolle Geschichten etwas näher zu bringen. Doch nach einer schweren Krankheit stirbt dieser und nun liegt es in der Hand seiner Tochter sein Erbe weiterzuführen. Wird es ihr gelingen oder bricht sie ihre Zelte in Peasebrook ab und macht etwas anderes aus ihrem Leben?

Ich persönlich fand die Geschichte und deren Entwicklung deshalb so toll, da man nicht nur in die Hauptgeschichte an sich, sondern auch in viele Nebengeschichten eintauchen und die ganzen Bewohner von Peasebrook selbst, kennenlernen konnte. Jeder dort hatte seine eigene kleine Geschichte zu erzählen und man verstand vieles dadurch besser. Die Seiten flogen nur so an mir vorbei, sodass ich nach ein paar Tagen das Buch beendet hatte.

Die Geschichte ist sehr tiefgründig, aufgrunddessen, dass Themen angesprochen werden hier, die einen selbst sehr nachdenklich stimmen und auch mitnehmen, wie Verlust und Ängste um die Existenz oder den Tod und wie die betreffenden Personen mit solchen Dingen umgehen. Ob sie alles hinwerfen oder sich aufrappeln und weitermachen. Fand das richtig richtig genial und atemberaubend, wie die Autorin die vielen Facetten, die darin eine sehr große Rolle spielten, rüber gebracht hat.

Die Settings wurden sehr detailliert und schön beschrieben. Man fühlte sich richtig heimisch darin.

Die Autorin hat einen sehr besonderen Schreibstil, den ich so in dieser Form bisher noch nicht kannte von anderen Autoren. Sie hat es geschafft von ihrer Art des Schreibens her, dass man als Leser das Gefühl bekam, dass all das, was man dort zu erleben bekam, wirklich total echt wirkte und man live mit dabei war. Die Story an sich ist sowohl in der Gegenwart-  als auch in der Vergangenheitsperspektive erzählt. Man hat dadurch auch die Zusammenhänge erfahren, was es mit vielerlei Dingen auf sich hatte.

Emilia wuchs bei ihrem alleinerziehenden Vater auf und gab jedem Bewohner der Stadt das Gefühl, etwas besonderes zu sein. Sie ist sehr warmherzig, hilfsbereit, stark, ehrgeizig und abenteuerlustig. Bevor sie zurück in ihre Heimat kam, ist sie als Weltenbummlerin unterwegs gewesen, um etwas von der Welt sehen und erleben zu können. Sie ist gebildet und intelligent und wächst durch ihre neue Aufgabe im Leben hinaus. Ich mochte sie von ihrer Art her einfach.

Die anderen Bewohner sind mir auch sehr ans Herz gewachsen von ihrer Art her. Sie strahlten alle so eine Herzlichkeit, Wärme, Leidenschaft, Gutmütigkeit und Stärke aus, dass es einen regelrecht umgehauen hat. Klar gab es den ein oder anderen, den ich nicht so mochte, weil da eine Arroganz und Überheblichkeit sehr stark an den Tag gelegt wurde, dass ich nur abwinkte, wie bei Ian Mendip, da der so ein Charakter war von seinem Wesen her, der nur ans Geld dachte und alles versuchte um aus kleinen Dingen bares zu machen. Er kam bei mir wie ein aufgeblasener Schnösel rüber und solche Typen kann ich einfach nicht ausstehen, auch wenn sie Erfolg mit ihrer Art haben sollten.

Ich empfehle dieses Buch deshalb, weil es eine schöne tiefgründige und atemberaubende Geschichte für zwischendurch ist und unsere Leidenschaft zu Büchern teilt und vieles mehr.

Veronica Henry arbeitete für die BBC und als Drehbuchautorin für zahlreiche Fernsehproduktionen, bevor sie sich dem Schreiben von Romanen zuwandte. Sie lebt mit ihrem Mann und ihren drei Söhnen in Devon, England. Im Diana Verlag erschien bisher ihr Roman Für immer am Meer.

Cover:  5/5 
 Schreibstil:  5/5
Charaktere:  5/5
Handlung:  5/5
Grundidee: 5/5
Spannung: 5/5


Vielen lieben Dank an den Diana Verlag und das Bloggerportal für die Bereitstellung des Rezensionsexemplares!

Wenn ihr bereits dieses Buch gelesen habt, würde ich mich sehr freuen, wenn ich eure Rezensionen hier verlinken könnte.
Eure Betti 

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